Mechanikreparatur und Regulierung

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Altersbedingte Veränderungen Nach über 100 Jahren ist eine Neuregulierung dringend nötig - Hier sichtbar an ungleichen Abständen der Hammerköpfe

Altersbedingte Veränderungen | Nach über 100 Jahren ist eine Neuregulierung dringend nötig - Hier sichtbar an ungleichen Abständen der Hammerköpfe

Altersbedingte Veränderungen Nach über 100 Jahren ist eine Neuregulierung dringend nötig - Hier sichtbar an ungleichen Abständen der Hammerköpfe

Nach einem Jahrhundert noch guter Rohstoff | Die Mechanik eines Berdux - Flügels während der Überarbeitung

Klaviermechanik aus einem Förster-Piano im Originalzustand

Gealtert und dereguliert | Eine Mechanik aus einem Förster-Piano im Originalzustand zu Beginn der Überarbeitung

Feinmechanik

Eine Klavier- oder Flügelmechanik besteht aus einigen Tausend Teilen, von denen sich die meisten beim Spielen in ständiger Bewegung befinden. Um ein gutes Spielgefühl und exakte Reaktionen des Instrumentes auf die Aktionen des Spielers zu gewährleisten, müssen alle Teile präzise reguliert sein. Die Toleranzen liegen teilweise nur bei hundertstel Millimetern.

Überaus robust

Die Zahl der Anschläge, die einem Instrument über die Jahre abverlangt werden, geht in die Millionen. Dass eine Klaviermechanik oder Flügelmechanik diese riesige Zahl von Bewegungen absolvieren kann mit nur geringsten Verschleißerscheinungen ist Beleg für die große Robustheit, zu der sich die Mechaniken über die Jahrhunderte Entwickelt haben. Gleichwohl können derartige Belastungen nicht ohne Folgen bleiben.

Wenn die Genauigkeit nachlässt

Grundstoffe der Mechaniken sind Holz, Filz und Leder. So gut diese Stoffe im Zusammenspiel funktionieren, reagieren sie doch auf mechanischen und klimatische Einflüsse: Leder stauchen sich oder verlieren Festigkeit, die hölzernen Hammerstiele verziehen sich ein wenig, Filz nutzt sich ab. Das Ergebnis für den Spieler ist, dass sich das Instrument beim Spiel bzw. das Spielgefühl ungenau, klapperig oder zäh anfühlt.

Gut reparierbar

Solche Probleme in der Genauigkeit sind keine umumkehrbaren Alterungserscheinungen. Prinzipiell lässt sich fast jede Mechanik wieder auf die Genauigkeit einer fabrikneuen Qualitätsmechanik restaurieren. Das kann teilweise mit wenigen, einfachen Schritten möglich sein, manchmal aber auch größeren Aufwand bedeuten. In den meisten Fällen ist diese Arbeit jedoch sehr lohnend, da das Ergebnis ein Spielgefühl von mehr Präzision und Solidität ist, als man einem betagten Instrument vielleicht zutrauen würde.

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