Der Felsenkeller Dresden

Traditionsreicher Standort
Blick vom hohen Stein: Das Gelände des Felsenkellers Dresden

Blick vom hohen Stein: Das Gelände des Felsenkellers Dresden

Im Weißeritztal: An der Tharandter Straße kurz nach dem Ortsausgang Dresden

Im Weißeritztal: An der Tharandter Straße kurz nach dem Ortsausgang Dresden

Industriedenkmal im Weißeritztal

Im Plauenschen Grund zwischen Freital und Dresden, in einer Biegung der Weißeritz, liegt der Felsenkeller Dresden, eine ehemalige Brauerei. Die meisten Gebäude wurden Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet. Zu dieser Zeit war noch keine Kühltechnik verfügbar. Die Lagerung der Biere in Stollen, die man in die steil aufsteigenden Felsen trieb, lag nahe, dort herrschen das ganze Jahr über konstante Temperaturen von ca. 8 °C. Aus dem herausgetragenen Gestein wurde ein Großteil der Gebäude errichtet.

Optimal für den Klavierbau

Die Bauart der Gebäude, mit Außenwänden von bis zu einem Meter Stärke, bieten ideale Voraussetzungen für den Klavierbau: Ein stabiles Klima mit sehr geringen Temperaturschwankungen, einen Boden von Steinkacheln, die den schweren Instrumenten widerstehen und Stählerne Tragebalken, die über eine Winde eine Flügelgussplatte tragen können.

Verantwortung und Verpflichtung

Interessant ist die soziale Tradition, die diese Gebäude in sich tragen: Die Versorgung der Arbeiter und deren soziale Absicherung war vorbildlich und ihrer Zeit weit voraus: Es wurde unter Anderem eine Pflicht-Krankenversicherung eingerichtet, in die jeder Arbeiter einzahlen musste und die erkrankten Angestellten den Unterhalt sicherte.

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