Der singende Ton

Die Suche nach dem Ideal Klavierbauer wie Pianisten suchen seit jeder nach dem singenden Ton

Die Suche nach dem Ideal | Klavierbauer und Pianisten suchen seit jeher nach dem "singenden Ton"

Genau untersucht Darstellung des Tones eines frisch intonierten Klavieres

Genau untersucht | Darstellung des Tones eines frisch intonierten Klavieres

Genau untersucht Darstellung des Tones eines frisch intonierten Klavieres

Verpflichtende Philosophie | Handwerkliche Arbeit ist noch immer Voraussetzung für reizvolle Instrumente und guten Klang

Das Ideal des Klavierbaues

Viel wurde über ihn geschrieben, gesprochen, unzählige Arbeitsstunden unzähliger Klavierbauer seiner Suche gewidmet - der singende Ton. Der Klavierton, der der menschlichen Stimme nahekommt, der den Hörer berühren kann, fesseln kann. Der die Musik trägt, ihr Seele gibt.

Die Schwierigkeit des Einfachsten

Klavier und Flügel beweisen sich nicht im Fortissimo vollgriffiger Akkorde oder im Prestissimo über die Weite der Klaviatur. Das wirkliche Potential, die Musikalität eines Instrumentes wird vielmehr in der Einfachheit, in einstimmigen Kantilenen und im subtilen Notensatz deutlich. Kann es in einfacher Musik den Höhrer berühren und fesseln, kann es dem einfachen aus seiner Kraft als Instrument heraus Seele geben, so ist das Ziel aller Hingabe der Klavierbauer erreicht. Ein hochgestecktes Ziel, zugegeben. Es braucht eine solide Grundlage und viel Arbeit.

Der alte Klavierbau

Diese solide Grundlage fanden wir in den Instrumenten aus der Zeit 1900 bis 1930, der Blütezeit des Klavierbaues. Verschwenderischer Materialeinsatz und kompromisslose Qualitätsansprüche kennzeichneten diese Periode. Abseits von allem Sparsamkeitsdenken entstanden hier Klaviere, die bis heute nicht übertroffen wurden. Die alten Meister des Klavierbaues haben uns ein Erbe hinterlassen, das kaum hoch genug geschätzt werden kann. Mit diesem Erbe arbeiten wir.

So abstrakt der Begriff eines singenden Tones anmuten mag, so fest ist er doch in der Physis der Instrumente verwurzelt. Die aufwändige Konstruktionsweise der historischen Instrumente unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von heutigen Klavierbau, der immer öfter dem Sparzwang folgt. Wenn also ein Klavier von 100 Jahren ganz anders zu klingen scheint als ein modernes Instrument, so ist das keine Einbildung, es ist real und praktisch gut zu erklären.

Verpflichtungen

In die Ausarbeitung und Restaurierung unserer Instrumente fließt sehr viel Zeit. Die hohe Qualität der Instrumente verpflichtet. Ganz besonderes Augenmerk liegt auf der Intonation, formt sich doch hier die Stimme des Instrumentes. Braucht es auch viele Arbeitsstunden und viel Erfahrung, den "singenden Ton" aus jedem Klavier und Flügel herauszuarbeiten, so investieren wir diese Zeit und Arbeit gern. Denn das Ergebnis lohnt den Aufwand.

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